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Mai 2010

Die Festschrift "Volkshochschule Iserlohn 1919 - 2009", die ich geschrieben habe, ist jetzt erschienen.
Das Kapitel "Die VHS 1919 bis 1933" stammt von dem verstorbenen Historiker Hans-Jürgen Burgard.

Eine PDF-Version der Festschrift kann herunter geladen werden unter
Volkshochschule Iserlohn

Der Iserlohner Kreisanzeiger schrieb darüber am 10. November:

90 Jahre VHS-Geschichte auf 174 Seiten zusammengefasst

Iserlohn. (jk) Bereits zum 50-jährigen Jubiläum der Volkshochschule in Letmathe war im Jahre 2005 die Idee entstanden, zum 90. Geburtstag der Iserlohner Einrichtung eine Festschrift zu veröffentlichen. Um die Reden und Fotos der Feier auch einfließen zu lassen, erscheint die Publikation erst nach dem Jubiläum. Mit Katja Hofbauer, Historikerin und IKZ-Redakteurin, war die Expertin für das ganz besondere Heft schnell gefunden.

„Katja Hofbauer hat unglaublich viel Akteneinsicht genommen, Veröffentlichungen und Arbeitspläne ausgewertet und Interviews geführt“, weiß VHS-Leiterin Lieselotte Berthold. Die Autorin gesteht: „Ich bin vielleicht etwas naiv an die Sache herangegangen - im Nachhinein war es ein riesiges Projekt, denn an der VHS treffen sich wahnsinnig viele Menschen.“ Fast fünf Jahre lang hat sie Dozenten, Programmbereichsleiter und Teilnehmer befragt, die Archive der Stadt und des Iserlohner Kreisanzeigers durchforstet und Einsendungen von den Lesern der Heimatzeitung ausgewertet. „Ich habe immer wieder Neues entdeckt“, so Katja Hofbauer. (...)

Iserlohner Kreisanzeiger



Januar 2010

Am Samstag, 13. Februar, strahlt der Förderverein Lokalfunk Iserlohn ein Interview mit mir aus.

In der Sendung "Das Schicksal jüdischer Familien in Westfalen" der Reihe "Nach 9 im Kutscherhaus" spreche ich über mein neues Buch "Die jüdischen Familien Koppel und Meyberg aus Letmathe". Das Buch wird vom Stadtarchiv Iserlohn herausgegeben, Stadtarchivar Götz Bettge ist ebenfalls Gast in der Sendung. Das Interview war eine Art "Werkstattgespräch" mit Moderator Thomas Brenck, ich berichte hauptsächlich über die Entstehung des Buches.

Ausgestrahlt wird die Sendung, in der auch noch einige Schüler aus Menden über ein Buchprojekt sprechen, um 21.04 Uhr auf den Frequenzen von Radio MK.


Oktober 2009

Am Donnerstag, 29. Oktober, werden in Letmathe drei Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig als Erinnerung an die jüdischen Familien Koppel und Meyberg verlegt.

Die "Gedenkweg" genannte Veranstaltung beginnt um 10 Uhr an der Bahnhofsstraße 2 in Genna vor der früheren Wohnung des Ehepaares Meyberg. Der Künstler Gunter Demnig wird anwesend sein.
Der Weg führt die Teilnehmer dann zur Hagener Straße 58, wo bis 1939 der letzte Letmather Jude Julius Koppel lebte. Pfarrer Burckhardt Hölscher und ich werden die Veranstaltung mit kurzen Informationstexten begleiten.

Die Veranstaltung endet dann in der Friedenskirche, wo der heimische Künstler Frank Haase sein Werk „Wege“ vorstellen wird, das dort in Zukunft an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Letmathe erinnern und zur Wachsamkeit mahnen soll.
Der Gedenkweg steht unter dem Motto „Tu deinen Mund auf für die Stummen“.

Interessierte sind herzlich eingeladen, uns auf dem Gedenkweg zu begleiten.


Oktober 2009

Am Montag, 5. Oktober, feiert die Volkshochschule Iserlohn mit einem Festakt ihr 90-jähriges Bestehen.

Bald wird zudem die Festschrift "90 Jahre Volkshochschule Iserlohn" erscheinen, die ich verfasst habe. Das Kapitel "Die VHS 1919 bis 1933" stammt von dem verstorbenen Historiker Hans-Jürgen Burgard.

Weitere Informationen gibt es demnächst an dieser Stelle sowie auf der Homepage der VHS Iserlohn: Volkshochschule Iserlohn



November 2008

Am 9. November habe ich an einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus in Letmathe teilgenommen.
Nach einer ökumenischen Andacht in der Friedenskirche hielt ich vor etwa 100 Zuhörern im Gemeindehaus einen Vortrag über die jüdische Familie Koppel. Ich las auch Auszüge aus de Erinnerungen von Dr. Siegfried Koppel an seine Zeit im Konzentrationslager Dachau vor. Diese Erinnerungen wurden mir vom Sohn Dr. Koppels zur Verfügung gestellt und erstmals in Deutschland vorgetragen.

Der Iserlohner Kreisanzeiger schrieb darüber am 10. November:

Ökumenische Initiative schlägt "Stolpersteine" im Straßenpflaster vor

Letmathe. (rau) Zum Gedenken an die vier Juden, die bis 1939 in Letmathe lebten, sollen „Stolpersteine” ins Straßenpflaster eingelassen werden. Die Pfarrer Burckhardt Hölscher und Jürgen Ruck, Diakon Peter Trotier und Historikerin Katja Hofbauer setzen sich dafür ein.
(...) Die Initiative für die Stolpersteine enstand am Sonntagabend in einer ökumenischen Andacht zur Reichspogromnacht in der Friedenskirche. Danach wurde das Thema im Gemeindehaus vertieft. Rund 100 Katholiken und Protestanten hörten zu. Die Schrecken der Nazizeit wurden eindringlich geschildert. Katja Hofbauer zitierte aus Erinnerungen des in Letmathe geborenen jüdischen Arztes Siegfried Koppel. Der hatte eine Haft in Dachau überlebt, beschrieb unmenschliche Qualen. „16 000 Juden marschieren schweigend, verängstigt, durchnässt, frierend, hungrig... von allen Seiten Maschinengewehre.”. Viele starben qualvoll. Siegfried Koppel (1939 in die USA ausgewandert und 1981 gestorben) war der jüngste Bruder des Letmather Kaufmanns Julius Koppel, bei dem viele Letmather ihre Bettwäsche kauften. Dieses Geschäft wurde ebenso wie das der jüdischen Familie Meyberg an der Bahnhofstraße in der Pogromnacht am 10./11. November 1939 von Nazis geplündert. (...)

Iserlohner Kreisanzeiger



Mai 2008

Am 17. Mai habe ich zum ersten Mal die Themen-Stadtführung "Auf den Spuren der Familie Overweg" durchgeführt. Der Iserlohner Kreisanzeiger schrieb darüber am 19. Mai:

Familie Overweg prägte die Geschichte Letmathes

Letmathe. (ez) Zwar trübte wohl das Wetter den Willen der Letmather vor die Tür zu treten, doch dadurch ließ sich die Historikerin und Journalistin Katja Hofbauer keineswegs beirren. Für den Verkehrsverein Iserlohn begrüßte sie herzlich die Interessierten, die sich mit regenfester Kleidung und Schirmen vor dem Haus Letmathe eingefunden hatten, um gemeinsam mit ihnen auf die Spurensuche der Familie Overweg zu gehen.
Den schon länger in Letmathe beheimateten Bürgern dürfte der Name Overweg durchaus bekannt sein, hat die Familie doch vor allem im Stadtkern an verschiedensten Stellen ihre Spuren hinterlassen, die Katja Hofbauer auf ihrer gut einstündigen Führung selbstverständlich auch besuchte. (...)

Iserlohner Kreisanzeiger



November 2007

Seit einigen Wochen nun ist das Buch "Die Friedenskirche Letmathe und die Vertriebenen" auf dem Markt, der Iserlohner Kreisanzeiger schrieb darüber am 29. November:

Geschichten von Tod, Not und Nächstenliebe

Letmathe. (kör) (...) Ungezählte Stunden Arbeit hat die Historikerin und Journalistin seit Ende letzten Jahres in das Projekt gesteckt, viel mehr als ursprünglich geplant. „Je tiefer ich in das Thema Flucht und Vertreibung sowie die Integration der Vertriebenen in Letmathe und anderswo eingedrungen bin, mit jedem Gespräch, das ich mit Zeitzeugen geführt habe, um so faszinierter war ich”, berichtet Katja Hofbauer.

Dass die Auftragsarbeit für sie schnell zu einer Herzensangelegenheit wurde, ist dem Buch anzumerken. Die Fülle von Daten, Fakten, die die Autorin nach Sichtung und Auswertung einer Fülle von Quellen mit wissenschaftlicher Akribie zusammengetragen hat, spricht für sich. So ist auch leicht nachzuvollziehen, dass das Material bald den Rahmen der ursprünglich geplanten kleinen Broschüre sprengte, die am Ende zu einem über 200-seitigen Band anwuchs.

Was dieses Buch von vielen heimatkundlichen Veröffentlichungen unterscheidet und es auch für ein breites Letmather Publikum hinaus interessant macht, ist die Schilderung von persönlichen Schicksalen. Frauen und Männer haben in Gesprächen mit Katja Hofbauer ihre Erlebnisse während der Kriegs- und Nachkriegswirren geschildert, zum Teil mit erschütternder Offenheit. Von Mord, Folter oder Vergewaltigung in der alten Heimat wird da ebenso berichtet, wie von bitterer Armut, Not in der neuen. Alte Letmather erzählen unverhohlen von Vorurteilen gegen und Zorn auf die Flüchtlinge. Aber es sind auch Geschichten von Hilfsbereitschaft, menschlicher Wärme, Nächstenliebe und unerschütterlichem Aufbauwillen.

Doch über das persönliche Erleben von Betroffenen hinaus analysiert Katja Hofbauer in ihrem Buch den Prozess der Eingliederung von Vertriebenen, exemplarisch am Fall der evangelischen Kirchengemeinde Letmathe, die ihrerseits durch die neuen Mitglieder aus den deutschen Ostgebieten enorm gewachsen ist und tiefgreifende Veränderungen erfahren hat. Das Erinnern an diese Zeit im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Friedenskirche und die Friedenstour von Streckenbach nach Letmathe im Frühjahr dieses Jahres wird von Katja Hofbauer noch einmal ausführlich dokumentiert, wodurch das Buch den historischen Kreis vorläufig schließt. (...)



Iserlohner Kreisanzeiger



November 2007

Das Buch "Erinnern und Versöhnen - Die Letmather Friedenskirche und die Vertriebenen" ist erschienen.
Der Iserlohner Kreisanzeiger schrieb dazu in seiner Ausgabe vom 10. November 2007:

Ausstellung eröffnet und Buch vorgestellt

Letmathe. (kör) (...) Neben der Ausstellung über die Friedenstour, die in den kommenden Wochen in der Sparkasse besichtigt werden kann, stand gestern das Buch „Erinnern und Versöhnen - die Letmather Friedenskirche und die Vertriebenen” im Mittelpunkt des Interesses. Die Autorin Katja Hofbauer, Historikerin und Mitarbeiterin der Heimatzeitung, dankte vor allen denjenigen, die ihr in oft langen und im Rückblick schmerzlichen Gesprächen die Geschehnisse bei Flucht und Vertreibung und dem Aufbau einer Existenz in der neuen Heimat geschildert haben. Das 210-seitige Buch mit vielen historischen Fotos ist ab sofort in der Kleinen Buchhandlung und der Letmather Sparkasse zum Preis von zwölf Euro zu haben. (...)

Iserlohner Kreisanzeiger



Mai 2007

Am 29. April hielt ich einen Vortrag zum Thema "Die Friedenskirche Letmathe und die Vertriebenen" in der Kreuzkapelle im Stübbeken (Iserlohn-Letmathe). Die Kapelle war voll besetzt.
Der Iserlohner Kreisanzeiger schrieb dazu in seiner Ausgabe vom 2. Mai 2007:

Erinnerung an Schicksale

Stübbeken. (hab) "Blick zurück, Blick nach vorn - Heimat wächst wieder neu" ist nicht nur der Titel eines Liedes von Georg Friemel, er bildete auch das Motto eines Vortrages am vergangenen Sonntag im Kulturforum Kreuzkapelle.
Als Referenten konnte dazu Pastor Burckhardt Hölscher die Historikerin und Journalistin Katja Hofbauer sowie den Literaten, Lehrer und Rezitator Peter Bochynek begrüßen. Beide beleuchteten die kommende Friedenstour von Streckenbach nach Letmathe (16. bis 20. Mai, wir berichteten mehrfach) in historischer, spiritueller und ethischer Hinsicht.
Katja Hofbauer, die derzeit an einer Dokumentation über das Schicksal der Streckenbacher, die es nach ihrer Vertreibung nach Letmathe verschlagen hat, arbeitet, berichtete ausführlich und sehr bewegend über den Leidensweg der Menschen, die in den Wirren während und kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges ihre Heimat verlassen mussten. Ihr Weg führte sie mit dem Zug von Jauer in das Durchgangslager Friedland (...) und schließlich nach Hohenlimburg. Von dort wurden die Vertriebenen überwiegend nach Letmathe und in die Grüne weitergeschickt. Es ist überwiegend der evangelischen Kirchengemeinde Letmathe zu verdanken, dass sie die Vertriebenen in das Gemeindeleben integrierte. Von dieser Zeit an haben die Streckenbacher die Entwicklung Letmathes maßgeblich mitgeprägt. (...)

Iserlohner Kreisanzeiger



November 2006

Am Sonntag, 19. November 2006, erschien ein neues Buch zur Geschichte Letmathes: "Die Hagener Straße" ist der Titel, herausgegeben hat es ein Redaktionsteam des Geschichtskreises Letmathe, der unter meiner Leitung steht. Verlegt wird es vom Heimatverlag Letmathe.
Der Interessierte findet darin einen Aufsatz von mir mit dem Titel: "Die Hagener Straße - ein kurzer Abriss ihrer Geschichte."

Im Iserlohner Kreisanzeiger erschien am 18. November ein Artikel über das Buch. Hier einige Auszüge:

Spaziergang durch die Zeiten

Letmathe. (kör) Die Hagener Straße ist Hauptverkehrsader und Mittelpunkt des städtischen Lebens in Letmathe. Ihre Historie hat der Geschichtskreis Letmathe jetzt in einem ebenso informativen wie unterhaltsamen Buch dokumentiert, das gestern vorgestellt wurde.
Über viele Monate hat das Redaktionsteam des Geschichtskreises - Beate und Dr. Patrick Dornhoff, Wolfgang Hartmann, Hilde Krumme, Willi Stettner - in ungezählten Stunden Material gesammelt, analysiert, und geordnet. Als der eigentliche "Buchmacher" hat Otto Kröger daraus einen prallen, 200-seitigen Band im großzügigen Din-A-4 Format gestaltet, der alteingessene Letmather ebenso faszinieren und fesseln wird wie Neubürger, die wissen möchten, warum die Stadt in der sie leben so aussieht, wie sie aussieht.
Ein detaillierter Textbeitrag der Historikerin Katja Hofbauer mit dem bescheidenen Titel "Die Hagener Straße - ein kurzer Abriss ihrer Geschichte" ändert nichts daran: das Redaktionsteam hat vor allem auf das Bild als Informationsträger gesetzt. Über 1000 alte und aktuelle Fotos finden sich in dem Buch - die meisten davon bislang unveröffentlicht.

Iserlohner Kreisanzeiger


Zu beziehen ist das Buch über den Heimatverlag Letmathe (Druckerei Geldsetzer & Schäfers), die Kleine Buchhandlung an der Hagener Straße in Letmathe sowie auf dem Weihnachtsmarkt in Letmathe.

Weitere Informationen auch auf dieser Seite: "Die Hagener Straße"



September 2006

Im Iserlohner Kreisanzeiger erschien am 9. September ein Artikel über den Vortrag "Frauen-Spuren in Iserlohn. Das ungewöhnliche Leben der Clara Deneke", den ich am 6. September in Iserlohn hielt.
Hier einige Auszüge:

Schatz im Stadtarchiv gehoben

Iserlohn. (cofi) Katja Hofbauer hat im Iserlohner Stadtarchiv einen Schatz gehoben, wo sich das unveröffentlichte Manuskript der Memoiren Clara Denekes befindet. Kostproben daraus lieferte die Historikerin und Mitarbeiterin unserer Zeitung, angereichert mit wissenswerten Hintergrundinformationen über ihre Kindheit und Jugend in Haus Letmathe, ihr späteres Leben in England und die Siuation der Frauen im 19. Jahrhundert. (...) Katja Hofbauer zeichnete in ihrem interessanten Vortrag ein lebendiges Lebensbild über Clara Deneke, einer zweifellos ungewöhnlichen Frau, die ihrer Zeit in vielerlei Hinsicht voraus war. (...) Ausgehend von der Lebensgeschichte Clara Denekes bietet die VHS in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle einen Kurs "Frauenspuren in Iserlohn" (ab 18. Oktober) an. Sie konnte wieder Katja Hofbauer als Leiterin gewinnen, die unter anderem eine Geschichtswerkstatt in Letmathe leitet.

Iserlohner Kreisanzeiger



Juni 2006

Der Verkauf läuft hervorragend: Gerade ist die zweite, überarbeitete Ausgabe meines Büchleins über das preußische Königshaus erschienen.

Zu beziehen ist auch diese Ausgabe zu einem Preis von 6,85 Euro über den Börde-Verlag Werl (http://www.fuerstenfamilien.de ), über den Buchhandel oder über mich.

Katja Hofbauer: Das Preußische Königshaus. 2. Auflage. Börde-Verlag Werl, 2006. ISBN 3 - 98 10 315 - 1 - 2 .



Mai 2006

Anfang Mai ist die Festschrift "125 Jahre Männerchor Kalthof" veröffentlicht worden. Die Texte und einige der Fotos stammen von mir.

Die Festschrift ist zu einem Preis von 3 Euro erhältlich bei den Sängern. Kontakt gibt es auch über:

http://www.maennerchor-kalthof.de



Januar 2006

Der Heimatbund Märkischer Kreis gründete am 17. Januar 2006 einen Arbeitskreis zur Geschichte der Grafschaft Limburg . Die Leitung habe ich übernommen.

Der Arbeitskreis "Grafschaft Limburg" soll in erster Linie dazu dienen, ein Netzwerk zwischen Menschen zu bilden, die an der Geschichte der Grafschaft Limburg interessiert sind. Dabei interessieren uns nicht die heutigen Grenzen: Wir beschäftigen uns sowohl mit den früheren Gebieten der Grafschaft, die heute im Märkischen Kreis liegen, als auch mit denen, die jetzt zu Schwerte oder Hagen gehören.

Im Arbeitskreis wollen wir uns nicht mit einzelnen Gebieten beschäftigen, sondern mit dem Territorium als Ganzem. Die Aufarbeitung der Ortsgeschichten bleibt dabei weiterhin den Heimatforschern und Geschichtswerkstätten vorbehalten.
Ferner liegt uns neben der Geschichte auch deren Bedeutung für die Freizeitgestaltung und die Touristik auf dem Gebiet der ehemaligen Grafschaft Limburg am Herzen.

Informationen zum Heimatbund gibt es unter http://www.maerkischer-kreis.de .



Dezember 2005

Es ist vollbracht: Im Börde-Verlag Werl ist ein kleines populärwissenschaftliches Buch von mir über das Haus Hohenzollern erschienen. Es wurde bewußt in einem nicht-wissenschaftlichen Stil geschrieben, um so zusagen den "Otto-Normalverbraucher" anzusprechen, der einen kleinen Überblick über das Fürstenhaus bekommen möchte. Das Buch hat 48 Seiten, enthält 15 Abbildungen, ein Literaturverzeichnis und einen Stammbaum. Zu beziehen ist es zu einem Preis von 6,85 Euro über den Börde-Verlag Werl (http://www.fuerstenfamilien.de ), über den Buchhandel oder über mich.

Katja Hofbauer: Das Preußische Königshaus. Börde-Verlag Werl, 2006. ISBN 3 - 98 10 315 - 1 - 2 .



September 2005

Die Festschrift "50 Jahre Volkshochschule in Letmathe" wurde am 31. August der Öffentlichkeit vorgestellt. Hier ein Auszug aus einem Artikel des Iserlohner Kreisanzeigers vom 2. September:

Geschichte der VHS auf 44 Seiten dokumentiert

Letmathe. (kör) Zum 50-jährigen Bestehen in Letmathe hat sich die Volkshochschule selbst ein Geschenk gemacht: Eine Chronik ihrer Entwicklung und Arbeit über fünf Jahrzehnte. Bei der Vorstellung des Heftes gab es viel Lob für die Verfasserin, die Historikerin und Mitarbeiterin der Heimatzeitung Katja Hofbauer.
Zu der kleinen Feierstunde in der VHS-Etage der Trillingschen Villa war nicht nur Bürgermeister Klaus Müller gekommen, sondern auch viele Männer und Frauen, die diese Geschichte der Volkshochschule in Letmathe mitgeschrieben haben, zum Teil schon seit Jahrzehnten Kurse leiten oder auch treue Kunden, die mit Hilfe der VHS ihren Horizont erweitern. In seiner Ansprache skizzierte der Bürgermeister kurz die Geschichte der Volkshochschule, zunächst als Einrichtung der damaligen Stadt Letmathe, über die Eingliederung 1975 in die Iserlohner Volkshochschule bis auf den heutigen Tag. Auch im Jubiläumsjahr präsentiere sich die Volkshochschule in Letmathe als einlebendiger Ort der Bidlung der Kommunikation und des kreativen Schaffens, stellte Klaus Müller fest.
VHS-Leiterin Lieselotte Berthold, die die Gäste begrüßt hatte, warf einen Blick zurück in die Vergangenheit, dankte aber vor allem der Stadt für die Unterstützung. Katja Hofbauer stellte weniger den Inhalt der von ihr verfassten Festschrift vor ("Ich möchte lieber, dass Sie viel darin lesen"), als die Entstehungsgeschichte der umfangreichen Chronik, die aufwändige Recherchen und viele Gespräche mit Zeitzeugen umfasste. "Es hat mit viel Spaß gemacht", so Katja Hofbauer. Wichtige Quellen seien die Erinnerungen des ehemaligen VHS-Chefs Horst Piltz, die ehemalige Verwaltungsangestellte Gertrud Müller, der damalige Letmather Kulturamtsleiter Walter Schmidt sowie die amtierenden hauptamtlichen Mitarbeiter gewesen. Viel Unterstützung habe sie auch von Hermann Holtmeier erfahren, der auch sein privates Archiv nach Materialien durchforstet habe.
Für Musik zur Feierstunde sorgte Hartmut Tripp, der auf dem Sopransaxofon eine Partita von Johann Sebastian Bach, den von ihm selbst eigens für diesen Anlass geschriebenen jazzigen Glückwunsch "Good Luck" sowie den Standard "Somewhere Over The Rainbow" spielte. (...)

Iserlohner Kreisanzeiger


Die Festschrift ist zu einem Preis von fünf Euro bei der Volkshochschule Iserlohn, in der Kleinen Buchhandlung (Hagener Straße in Letmathe) oder bei mir erhältlich.



August 2005

Gerade frisch erschienen: Das Buch zum Brabeck-Symposium 2004 in Letmathe. Das 76-seitige Werk beinhaltet unter anderem auch die von mir verfasste Bibliografie zur Geschichte von Haus Letmathe.

Zu beziehen ist das Buch über den Förderverein Haus Letmathe, hier der Link zur Homepage:
www.haus-letmathe.de/



Januar 2005

Der Verband Deutscher Lokalzeitungen hat in seinem "Ideenforum. Nachahmenswertes aus der Zeitungspraxis" in der Ausgabe Nr. 1 Januar 2005 meine Serie über "Alte Letmather Gaststätten" auf zwei Seiten vorgestellt. Hier einige Auszüge:
"IKZ-Mitarbeiterin Katja Hofbauer, selbst Historikerin, hat für die westfälische Zeitung eine ausführlich recherchierte Serie geliefert, die sich mit historischen Gaststätten im Iserlohner Stadtteil Letmathe beschäftigt. (…) Hofbauer hat sich im Iserlohner Stadtarchiv und auch im Archiv der früheren Letmather Nachrichten umgesehen, ehemalige Besitzer, Pächter oder deren Nachkommen ausfindig gemacht und aufgesucht. (…) Wer kleine Geschichten und Anekdoten schätzt, kommt mit den Berichten bestimmt auf seine Kosten."

Kontakt zum Verband gibt es über www.lokalpresse.de.