Mai 2010
Die Festschrift "Volkshochschule Iserlohn 1919 - 2009", die ich geschrieben habe, ist jetzt erschienen.
Das Kapitel "Die VHS 1919 bis 1933" stammt von dem verstorbenen Historiker Hans-Jürgen Burgard.
Eine PDF-Version der Festschrift kann herunter geladen werden unter
Volkshochschule Iserlohn
Der Iserlohner Kreisanzeiger schrieb darüber am 10. November:
90 Jahre VHS-Geschichte auf 174 Seiten zusammengefasst
Iserlohn. (jk) Bereits zum 50-jährigen Jubiläum der Volkshochschule in Letmathe war im Jahre 2005 die Idee entstanden, zum 90. Geburtstag der Iserlohner Einrichtung eine Festschrift zu veröffentlichen.
Um die Reden und Fotos der Feier auch einfließen zu lassen, erscheint die Publikation erst nach dem Jubiläum. Mit
Katja Hofbauer, Historikerin und IKZ-Redakteurin, war die Expertin für das ganz besondere Heft schnell gefunden.
„Katja Hofbauer hat unglaublich viel Akteneinsicht genommen, Veröffentlichungen und Arbeitspläne ausgewertet und Interviews
geführt“, weiß VHS-Leiterin Lieselotte Berthold. Die Autorin gesteht: „Ich bin vielleicht etwas naiv an die Sache herangegangen
- im Nachhinein war es ein riesiges Projekt, denn an der VHS treffen sich wahnsinnig viele Menschen.“ Fast fünf Jahre lang hat
sie Dozenten, Programmbereichsleiter und Teilnehmer befragt, die Archive der Stadt und des Iserlohner Kreisanzeigers durchforstet
und Einsendungen von den Lesern der Heimatzeitung ausgewertet. „Ich habe immer wieder Neues entdeckt“, so Katja Hofbauer. (...)
Iserlohner Kreisanzeiger
Januar 2010
Am Samstag, 13. Februar, strahlt der Förderverein Lokalfunk Iserlohn ein Interview mit mir aus.
In der Sendung "Das Schicksal jüdischer Familien in Westfalen" der Reihe "Nach 9 im Kutscherhaus" spreche ich über mein neues Buch
"Die jüdischen Familien Koppel und Meyberg aus Letmathe". Das Buch wird vom Stadtarchiv Iserlohn herausgegeben, Stadtarchivar Götz Bettge ist ebenfalls Gast in der Sendung.
Das Interview war eine Art "Werkstattgespräch" mit Moderator Thomas Brenck, ich berichte hauptsächlich über die Entstehung des Buches.
Ausgestrahlt wird die Sendung, in der auch noch einige Schüler aus Menden über ein Buchprojekt sprechen, um 21.04 Uhr auf den Frequenzen von Radio MK.
Oktober 2009
Am Donnerstag, 29. Oktober, werden in Letmathe drei Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig als Erinnerung an die jüdischen Familien Koppel und Meyberg verlegt.
Die "Gedenkweg" genannte Veranstaltung beginnt um 10 Uhr an der Bahnhofsstraße 2 in Genna vor der früheren Wohnung des Ehepaares Meyberg. Der Künstler Gunter Demnig wird anwesend sein.
Der Weg führt die Teilnehmer dann zur Hagener Straße 58, wo bis 1939 der letzte Letmather Jude Julius Koppel lebte. Pfarrer Burckhardt Hölscher und ich werden die Veranstaltung mit kurzen Informationstexten begleiten.
Die Veranstaltung endet dann in der Friedenskirche, wo der heimische Künstler Frank Haase sein Werk „Wege“ vorstellen wird, das dort in Zukunft an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Letmathe erinnern
und zur Wachsamkeit mahnen soll.
Der Gedenkweg steht unter dem Motto „Tu deinen Mund auf für die Stummen“.
Interessierte sind herzlich eingeladen, uns auf dem Gedenkweg zu begleiten.
Oktober 2009
Am Montag, 5. Oktober, feiert die Volkshochschule Iserlohn mit einem Festakt ihr 90-jähriges Bestehen.
Bald wird zudem die Festschrift "90 Jahre Volkshochschule Iserlohn" erscheinen, die ich verfasst habe. Das Kapitel "Die VHS 1919 bis 1933" stammt von dem verstorbenen Historiker Hans-Jürgen Burgard.
Weitere Informationen gibt es demnächst an dieser Stelle sowie auf der Homepage der VHS Iserlohn:
Volkshochschule Iserlohn
November 2008
Am 9. November habe ich an einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus in Letmathe teilgenommen.
Nach einer ökumenischen Andacht in der Friedenskirche hielt ich vor etwa 100 Zuhörern im Gemeindehaus einen Vortrag über die jüdische Familie Koppel. Ich las auch Auszüge aus de
Erinnerungen von Dr. Siegfried Koppel an seine Zeit im Konzentrationslager Dachau vor. Diese Erinnerungen wurden mir vom Sohn Dr. Koppels zur Verfügung gestellt und
erstmals in Deutschland vorgetragen.
Der Iserlohner Kreisanzeiger schrieb darüber am 10. November:
Ökumenische Initiative schlägt "Stolpersteine" im Straßenpflaster vor
Letmathe. (rau) Zum Gedenken an die vier Juden, die bis 1939 in Letmathe lebten, sollen „Stolpersteine” ins Straßenpflaster eingelassen werden.
Die Pfarrer Burckhardt Hölscher und Jürgen Ruck, Diakon Peter Trotier und Historikerin Katja Hofbauer setzen sich dafür ein.
(...) Die Initiative für die Stolpersteine enstand am Sonntagabend in einer ökumenischen Andacht zur Reichspogromnacht in der Friedenskirche. Danach wurde
das Thema im Gemeindehaus vertieft. Rund 100 Katholiken und Protestanten hörten zu. Die Schrecken der Nazizeit wurden eindringlich geschildert. Katja Hofbauer
zitierte aus Erinnerungen des in Letmathe geborenen jüdischen Arztes Siegfried Koppel. Der hatte eine Haft in Dachau überlebt, beschrieb unmenschliche Qualen.
„16 000 Juden marschieren schweigend, verängstigt, durchnässt, frierend, hungrig... von allen Seiten Maschinengewehre.”. Viele starben qualvoll.
Siegfried Koppel (1939 in die USA ausgewandert und 1981 gestorben) war der jüngste Bruder des Letmather Kaufmanns Julius Koppel, bei dem viele Letmather ihre Bettwäsche kauften.
Dieses Geschäft wurde ebenso wie das der jüdischen Familie Meyberg an der Bahnhofstraße in der Pogromnacht am 10./11. November 1939 von Nazis geplündert. (...)
Iserlohner Kreisanzeiger
Mai 2008
Am 17. Mai habe ich zum ersten Mal die Themen-Stadtführung "Auf den Spuren der Familie Overweg" durchgeführt.
Der Iserlohner Kreisanzeiger schrieb darüber am 19. Mai:
Familie Overweg prägte die Geschichte Letmathes
Letmathe. (ez) Zwar trübte wohl das Wetter den Willen der Letmather vor die Tür zu treten, doch dadurch ließ sich die Historikerin und Journalistin Katja Hofbauer keineswegs beirren.
Für den Verkehrsverein Iserlohn begrüßte sie herzlich die Interessierten, die sich mit regenfester Kleidung und Schirmen vor dem
Haus Letmathe eingefunden hatten, um gemeinsam mit ihnen auf die Spurensuche der Familie Overweg zu gehen.
Den schon länger in Letmathe beheimateten Bürgern dürfte der Name Overweg durchaus bekannt sein, hat die Familie doch vor allem im Stadtkern an verschiedensten Stellen ihre Spuren
hinterlassen, die Katja Hofbauer auf ihrer gut einstündigen Führung selbstverständlich auch besuchte. (...)
Iserlohner Kreisanzeiger
November 2007
Seit einigen Wochen nun ist das Buch "Die Friedenskirche Letmathe und die Vertriebenen" auf dem Markt,
der Iserlohner Kreisanzeiger schrieb darüber am 29. November:
Geschichten von Tod, Not und Nächstenliebe
Letmathe. (kör) (...) Ungezählte Stunden Arbeit hat die Historikerin und Journalistin seit Ende letzten Jahres in das
Projekt gesteckt, viel mehr als ursprünglich geplant. „Je tiefer ich in das Thema Flucht und
Vertreibung sowie die Integration der Vertriebenen in Letmathe und anderswo eingedrungen bin, mit
jedem Gespräch, das ich mit Zeitzeugen geführt habe, um so faszinierter war ich”, berichtet Katja
Hofbauer.
Dass die Auftragsarbeit für sie schnell zu einer Herzensangelegenheit wurde, ist dem Buch
anzumerken. Die Fülle von Daten, Fakten, die die Autorin nach Sichtung und Auswertung einer Fülle
von Quellen mit wissenschaftlicher Akribie zusammengetragen hat, spricht für sich. So ist auch
leicht nachzuvollziehen, dass das Material bald den Rahmen der ursprünglich geplanten kleinen
Broschüre sprengte, die am Ende zu einem über 200-seitigen Band anwuchs.
Was dieses Buch von vielen heimatkundlichen Veröffentlichungen unterscheidet und es auch für ein
breites Letmather Publikum hinaus interessant macht, ist die Schilderung von persönlichen
Schicksalen. Frauen und Männer haben in Gesprächen mit Katja Hofbauer ihre Erlebnisse während der
Kriegs- und Nachkriegswirren geschildert, zum Teil mit erschütternder Offenheit. Von Mord, Folter
oder Vergewaltigung in der alten Heimat wird da ebenso berichtet, wie von bitterer Armut, Not in
der neuen. Alte Letmather erzählen unverhohlen von Vorurteilen gegen und Zorn auf die Flüchtlinge.
Aber es sind auch Geschichten von Hilfsbereitschaft, menschlicher Wärme, Nächstenliebe und
unerschütterlichem Aufbauwillen.
Doch über das persönliche Erleben von Betroffenen hinaus analysiert Katja Hofbauer in ihrem Buch
den Prozess der Eingliederung von Vertriebenen, exemplarisch am Fall der evangelischen
Kirchengemeinde Letmathe, die ihrerseits durch die neuen Mitglieder aus den deutschen Ostgebieten
enorm gewachsen ist und tiefgreifende Veränderungen erfahren hat. Das Erinnern an diese Zeit im
Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Friedenskirche und die Friedenstour von
Streckenbach nach Letmathe im Frühjahr dieses Jahres wird von Katja Hofbauer noch einmal
ausführlich dokumentiert, wodurch das Buch den historischen Kreis vorläufig schließt. (...)
Iserlohner Kreisanzeiger
November 2007
Das Buch "Erinnern und Versöhnen - Die Letmather Friedenskirche und die Vertriebenen" ist erschienen.
Der Iserlohner Kreisanzeiger schrieb dazu in seiner Ausgabe vom 10. November 2007:
Ausstellung eröffnet und Buch vorgestellt
Letmathe. (kör) (...) Neben der Ausstellung über die Friedenstour, die in den kommenden Wochen in der
Sparkasse besichtigt werden kann, stand gestern das Buch „Erinnern und Versöhnen - die Letmather
Friedenskirche und die Vertriebenen” im Mittelpunkt des Interesses. Die Autorin Katja Hofbauer,
Historikerin und Mitarbeiterin der Heimatzeitung, dankte vor allen denjenigen, die ihr in oft langen und im
Rückblick schmerzlichen Gesprächen die Geschehnisse bei Flucht und Vertreibung und dem Aufbau einer
Existenz in der neuen Heimat geschildert haben. Das 210-seitige Buch mit vielen historischen Fotos
ist ab sofort in der Kleinen Buchhandlung und der Letmather Sparkasse zum Preis von zwölf Euro zu
haben. (...)
Iserlohner Kreisanzeiger
Mai 2007
Am 29. April hielt ich einen Vortrag zum Thema "Die Friedenskirche Letmathe und die Vertriebenen"
in der Kreuzkapelle im Stübbeken (Iserlohn-Letmathe). Die Kapelle war voll besetzt.
Der Iserlohner Kreisanzeiger schrieb dazu in seiner Ausgabe vom 2. Mai 2007:
Erinnerung an Schicksale
Stübbeken. (hab) "Blick zurück, Blick nach vorn - Heimat wächst wieder neu" ist nicht nur der Titel
eines Liedes von Georg Friemel, er bildete auch das Motto eines Vortrages am vergangenen Sonntag im
Kulturforum Kreuzkapelle.
Als Referenten konnte dazu Pastor Burckhardt Hölscher die Historikerin und Journalistin Katja Hofbauer
sowie den Literaten, Lehrer und Rezitator Peter Bochynek begrüßen. Beide beleuchteten die kommende
Friedenstour von Streckenbach nach Letmathe (16. bis 20. Mai, wir berichteten mehrfach) in historischer,
spiritueller und ethischer Hinsicht.
Katja Hofbauer, die derzeit an einer Dokumentation über das Schicksal der Streckenbacher, die es
nach ihrer Vertreibung nach Letmathe verschlagen hat, arbeitet, berichtete ausführlich und sehr
bewegend über den Leidensweg der Menschen, die in den Wirren während und kurz nach Ende des Zweiten
Weltkrieges ihre Heimat verlassen mussten. Ihr Weg führte sie mit dem Zug von Jauer in das Durchgangslager
Friedland (...) und schließlich nach Hohenlimburg.
Von dort wurden die Vertriebenen überwiegend nach Letmathe und in die Grüne weitergeschickt. Es ist
überwiegend der evangelischen Kirchengemeinde Letmathe zu verdanken, dass sie die Vertriebenen in
das Gemeindeleben integrierte. Von dieser Zeit an haben die Streckenbacher die Entwicklung Letmathes
maßgeblich mitgeprägt. (...)
Iserlohner Kreisanzeiger
November 2006
Am Sonntag, 19. November 2006, erschien ein neues Buch zur Geschichte Letmathes:
"Die Hagener Straße" ist der Titel, herausgegeben hat es ein Redaktionsteam des Geschichtskreises Letmathe, der unter meiner
Leitung steht. Verlegt wird es vom Heimatverlag Letmathe.
Der Interessierte findet darin einen Aufsatz von mir mit
dem Titel: "Die Hagener Straße - ein kurzer Abriss ihrer Geschichte."
Im Iserlohner Kreisanzeiger erschien am 18. November ein Artikel über das Buch. Hier einige Auszüge:
Spaziergang durch die Zeiten
Letmathe. (kör)
Die Hagener Straße ist Hauptverkehrsader und Mittelpunkt des städtischen Lebens in Letmathe.
Ihre Historie hat der Geschichtskreis Letmathe jetzt in einem ebenso informativen wie
unterhaltsamen Buch dokumentiert, das gestern vorgestellt wurde.
Über viele Monate hat das Redaktionsteam des Geschichtskreises - Beate und Dr. Patrick Dornhoff,
Wolfgang Hartmann, Hilde Krumme, Willi Stettner - in ungezählten Stunden Material gesammelt,
analysiert, und geordnet. Als der eigentliche "Buchmacher" hat Otto Kröger daraus einen prallen,
200-seitigen Band im großzügigen Din-A-4 Format gestaltet, der alteingessene Letmather ebenso
faszinieren und fesseln wird wie Neubürger, die wissen möchten, warum die Stadt in der sie leben
so aussieht, wie sie aussieht.
Ein detaillierter Textbeitrag der Historikerin Katja Hofbauer mit dem bescheidenen Titel
"Die Hagener Straße - ein kurzer Abriss ihrer Geschichte" ändert nichts daran:
das Redaktionsteam hat vor allem auf das Bild als Informationsträger gesetzt.
Über 1000 alte und aktuelle Fotos finden sich in dem Buch - die meisten davon bislang
unveröffentlicht.
Iserlohner Kreisanzeiger
Zu beziehen ist das Buch über den Heimatverlag Letmathe (Druckerei Geldsetzer & Schäfers), die Kleine Buchhandlung an der
Hagener Straße in Letmathe sowie auf dem Weihnachtsmarkt in Letmathe.
Weitere Informationen auch auf dieser Seite:
"Die Hagener Straße"
September 2006
Im Iserlohner Kreisanzeiger erschien am 9. September ein Artikel über den Vortrag "Frauen-Spuren in Iserlohn. Das ungewöhnliche Leben der Clara Deneke", den ich
am 6. September in Iserlohn hielt.
Hier einige Auszüge:
Schatz im Stadtarchiv gehoben
Iserlohn. (cofi) Katja Hofbauer hat im Iserlohner Stadtarchiv einen Schatz gehoben, wo sich das unveröffentlichte
Manuskript der Memoiren Clara Denekes befindet. Kostproben daraus lieferte die Historikerin und Mitarbeiterin
unserer Zeitung, angereichert mit wissenswerten Hintergrundinformationen über ihre Kindheit und Jugend in Haus Letmathe, ihr
späteres Leben in England und die Siuation der Frauen im 19. Jahrhundert. (...)
Katja Hofbauer zeichnete in ihrem interessanten Vortrag ein lebendiges Lebensbild über
Clara Deneke, einer zweifellos ungewöhnlichen Frau, die ihrer Zeit in vielerlei Hinsicht
voraus war. (...) Ausgehend von der Lebensgeschichte Clara Denekes
bietet die VHS in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle einen Kurs "Frauenspuren in
Iserlohn" (ab 18. Oktober) an. Sie konnte wieder Katja Hofbauer als Leiterin gewinnen, die unter anderem
eine Geschichtswerkstatt in Letmathe leitet.
Iserlohner Kreisanzeiger
Juni 2006
Der Verkauf läuft hervorragend: Gerade ist die zweite, überarbeitete Ausgabe meines Büchleins über das preußische Königshaus erschienen.
Zu beziehen ist auch diese Ausgabe zu einem Preis von 6,85 Euro über den Börde-Verlag Werl (http://www.fuerstenfamilien.de ),
über den Buchhandel oder über mich.
Katja Hofbauer: Das Preußische Königshaus. 2. Auflage. Börde-Verlag Werl, 2006. ISBN 3 - 98 10 315 - 1 - 2 .
Mai 2006
Anfang Mai ist die Festschrift "125 Jahre Männerchor Kalthof" veröffentlicht worden. Die Texte und einige der Fotos stammen von mir.
Die Festschrift ist zu einem Preis von 3 Euro erhältlich bei den Sängern. Kontakt gibt es auch über:
http://www.maennerchor-kalthof.de
Januar 2006
Der Heimatbund Märkischer Kreis gründete am 17. Januar 2006 einen Arbeitskreis zur
Geschichte der Grafschaft Limburg . Die Leitung habe ich übernommen.
Der Arbeitskreis "Grafschaft Limburg" soll in erster Linie dazu dienen, ein Netzwerk zwischen
Menschen zu bilden, die an der Geschichte der Grafschaft Limburg interessiert sind. Dabei
interessieren uns nicht die heutigen Grenzen: Wir beschäftigen uns sowohl mit den früheren
Gebieten der Grafschaft, die heute im Märkischen Kreis liegen, als auch mit denen, die jetzt
zu Schwerte oder Hagen gehören.
Im Arbeitskreis wollen wir uns nicht mit einzelnen Gebieten beschäftigen, sondern mit dem
Territorium als Ganzem. Die Aufarbeitung der Ortsgeschichten bleibt dabei weiterhin
den Heimatforschern und Geschichtswerkstätten vorbehalten.
Ferner liegt uns neben der Geschichte auch deren Bedeutung für die Freizeitgestaltung und die
Touristik auf dem Gebiet der ehemaligen Grafschaft Limburg am Herzen.
Informationen zum Heimatbund gibt es unter http://www.maerkischer-kreis.de .
Dezember 2005
Es ist vollbracht: Im Börde-Verlag Werl ist ein kleines populärwissenschaftliches Buch von mir
über das Haus Hohenzollern erschienen. Es wurde bewußt in einem nicht-wissenschaftlichen Stil geschrieben,
um so zusagen den "Otto-Normalverbraucher" anzusprechen, der einen kleinen Überblick über das
Fürstenhaus bekommen möchte. Das Buch hat 48 Seiten, enthält 15 Abbildungen, ein Literaturverzeichnis und einen
Stammbaum. Zu beziehen ist es zu einem Preis von 6,85 Euro über den Börde-Verlag Werl (http://www.fuerstenfamilien.de ),
über den Buchhandel oder über mich.
Katja Hofbauer: Das Preußische Königshaus. Börde-Verlag Werl, 2006. ISBN 3 - 98 10 315 - 1 - 2 .
September 2005
Die Festschrift "50 Jahre Volkshochschule in Letmathe" wurde am 31. August der Öffentlichkeit
vorgestellt. Hier ein Auszug aus einem Artikel des Iserlohner Kreisanzeigers vom 2. September:
Geschichte der VHS auf 44 Seiten dokumentiert
Letmathe. (kör) Zum 50-jährigen Bestehen in Letmathe hat sich die
Volkshochschule selbst ein Geschenk gemacht: Eine Chronik ihrer Entwicklung und Arbeit über fünf
Jahrzehnte. Bei der Vorstellung des Heftes gab es viel Lob für die Verfasserin, die Historikerin
und Mitarbeiterin der Heimatzeitung Katja Hofbauer.
Zu der kleinen Feierstunde in der VHS-Etage der Trillingschen Villa war nicht nur Bürgermeister
Klaus Müller gekommen, sondern auch viele Männer und Frauen, die diese Geschichte der
Volkshochschule in Letmathe mitgeschrieben haben, zum Teil schon seit Jahrzehnten Kurse leiten oder
auch treue Kunden, die mit Hilfe der VHS ihren Horizont erweitern. In seiner Ansprache skizzierte der Bürgermeister kurz die Geschichte der Volkshochschule, zunächst
als Einrichtung der damaligen Stadt Letmathe, über die Eingliederung 1975 in die Iserlohner
Volkshochschule bis auf den heutigen Tag. Auch im Jubiläumsjahr präsentiere sich die Volkshochschule
in Letmathe als einlebendiger Ort der Bidlung der Kommunikation und des kreativen Schaffens, stellte
Klaus Müller fest.
VHS-Leiterin Lieselotte Berthold, die die Gäste begrüßt hatte, warf einen Blick zurück in die
Vergangenheit, dankte aber vor allem der Stadt für die Unterstützung. Katja Hofbauer stellte weniger
den Inhalt der von ihr verfassten Festschrift vor ("Ich möchte lieber, dass Sie viel darin lesen"),
als die Entstehungsgeschichte der umfangreichen Chronik, die aufwändige Recherchen und viele
Gespräche mit Zeitzeugen umfasste. "Es hat mit viel Spaß gemacht", so Katja Hofbauer. Wichtige
Quellen seien die Erinnerungen des ehemaligen VHS-Chefs Horst Piltz, die ehemalige
Verwaltungsangestellte Gertrud Müller, der damalige Letmather Kulturamtsleiter Walter Schmidt sowie
die amtierenden hauptamtlichen Mitarbeiter gewesen. Viel Unterstützung habe sie auch von Hermann
Holtmeier erfahren, der auch sein privates Archiv nach Materialien durchforstet habe.
Für Musik zur Feierstunde sorgte Hartmut Tripp, der auf dem Sopransaxofon eine Partita von Johann
Sebastian Bach, den von ihm selbst eigens für diesen Anlass geschriebenen jazzigen Glückwunsch
"Good Luck" sowie den Standard "Somewhere Over The Rainbow" spielte. (...)
Iserlohner Kreisanzeiger
Die Festschrift ist zu einem Preis von fünf Euro bei der Volkshochschule Iserlohn, in der Kleinen
Buchhandlung (Hagener Straße in Letmathe) oder bei mir erhältlich.
August 2005
Gerade frisch erschienen: Das Buch zum Brabeck-Symposium 2004 in Letmathe.
Das 76-seitige Werk beinhaltet unter anderem auch die von mir verfasste Bibliografie
zur Geschichte von Haus Letmathe.
Zu beziehen ist das Buch über den Förderverein Haus Letmathe, hier der Link zur Homepage:
www.haus-letmathe.de/
Januar 2005
Der Verband Deutscher Lokalzeitungen hat in seinem "Ideenforum. Nachahmenswertes aus
der Zeitungspraxis" in der Ausgabe Nr. 1 Januar 2005 meine Serie über "Alte Letmather Gaststätten"
auf zwei Seiten vorgestellt. Hier einige Auszüge:
"IKZ-Mitarbeiterin Katja Hofbauer,
selbst Historikerin, hat für die westfälische Zeitung eine ausführlich recherchierte
Serie geliefert, die sich mit historischen Gaststätten im Iserlohner Stadtteil
Letmathe beschäftigt. (…) Hofbauer hat sich im Iserlohner Stadtarchiv und auch im
Archiv der früheren Letmather Nachrichten umgesehen, ehemalige Besitzer, Pächter oder
deren Nachkommen ausfindig gemacht und aufgesucht. (…) Wer kleine Geschichten und
Anekdoten schätzt, kommt mit den Berichten bestimmt auf seine Kosten."
Kontakt zum Verband gibt es über
www.lokalpresse.de.